Pollenallergie (Heuschnupfen): Ursachen, Symptome und Behandlung
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Eine Pollenallergie – auch bekannt als Heuschnupfen – wird durch Blütenstaub verschiedener Pflanzen ausgelöst. Gelangen diese Pollen über die Atemluft in den Körper, kommt es bei Betroffenen zu einer allergischen Reaktion. Typische Beschwerden sind Schnupfen, gereizte Augen oder eine Bindehautentzündung. Unbehandelt kann sich langfristig auch ein allergisches Asthma entwickeln.
Welche Ursachen hat eine Pollenallergie?
Eine Pollenallergie entsteht, wenn das Immunsystem eigentlich harmlose Eiweißstoffe aus Pollen fälschlicherweise als gefährlich einstuft. Es reagiert übermäßig stark und löst Entzündungsreaktionen aus.
Die Pollen gelangen über die Atemwege in den Körper und führen bei sensibilisierten Personen zu Beschwerden. Typisch ist ein saisonaler Verlauf: Symptome treten nur während der Blütezeit jener Pflanzen auf, gegen die eine Allergie besteht. Je nach Region und Wetterbedingungen kann sich die Pollensaison über mehrere Monate erstrecken.
Welche Symptome treten bei einer Pollenallergie auf?
Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Häufige Symptome sind:
Allgemeines Krankheitsgefühl
Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
Husten
Atemnot oder Engegefühl in der Brust
Schlafstörungen
Reizung der Atemwege
Entzündung der Nasennebenhöhlen
Die Intensität hängt oft von der aktuellen Pollenkonzentration in der Luft ab.
Was kann ich tun, um Heuschnupfen-Symptome zu lindern?
Folgende Strategien können helfen, die Belastung deutlich zu senken:
1. Pollenbelastung beobachten: Pollenflugprognosen regelmäßig verfolgen und Aktivitäten im Freien entsprechend planen.
2. Schutz im Alltag: Sonnenbrille, Mund-Nasen-Schutz und Kopfbedeckung reduzieren den direkten Kontakt mit Pollen.
3. Innenräume schützen: Fenster überwiegend geschlossen halten, Luftreiniger mit HEPA-Filter einsetzen und Pollenfilter im Auto nutzen.
4. Pollen draußen lassen: Kleidung und Schuhe nicht in den Wohnbereich bringen, regelmäßig feucht reinigen.
5. Vorsicht bei Pflanzen: Bestimmte Zimmerpflanzen oder Schnittblumen können Beschwerden verstärken.
6. Alltag anpassen: Rasen möglichst durch nicht betroffene Personen mähen lassen und Wäsche bevorzugt in Innenräumen trocknen.
7. Körperpflege beachten: Haare und Gesicht regelmäßig reinigen, um Pollen zu entfernen.
8. Reizstoffe vermeiden: Auf Rauchen und Alkohol möglichst verzichten.
9. Zusätzliche Maßnahmen: Nasenduschen anwenden und Urlaubsreisen unter Berücksichtigung der Pollensaison planen.
Wann sollte man ärztlichen Rat einholen?
Bei anhaltenden oder starken Beschwerden, Atemproblemen oder Schlafstörungen ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
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