Sonnenschutz im Frühling: Warum UV-Schutz schon im März wichtig ist
- 18. März
- 2 Min. Lesezeit
Wenn die Tage länger werden und die ersten warmen Sonnenstrahlen erscheinen, zieht es viele Menschen wieder nach draußen. Spaziergänge, Sport im Freien oder die erste Pause in der Sonne fühlen sich nach dem Winter besonders gut an. Doch auch wenn die Temperaturen noch mild sind, spielt Sonnenschutz bereits im Frühling eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Haut.
Viele Menschen unterschätzen die Intensität der UV-Strahlung in den ersten Monaten des Jahres. Dabei kann bereits im März eine relevante Belastung für die Haut entstehen.

UV-Strahlung wirkt auch bei kühlen Temperaturen
Die Intensität der Sonnenstrahlung hängt nicht von der Temperatur, sondern vor allem vom Stand der Sonne ab. Ab dem Frühling steigt die UV-Strahlung wieder deutlich an. Besonders an sonnigen Tagen kann sie bereits Werte erreichen, die für die Haut belastend sind.
Auch wenn sich die Sonne im Frühling noch nicht sehr stark anfühlt, kann die Haut bereits Schaden nehmen. Dies gilt insbesondere für empfindliche Hauttypen.
Zudem verbringen viele Menschen nach den Wintermonaten wieder mehr Zeit im Freien, während die Haut noch weniger an Sonnenstrahlung gewöhnt ist.
Welche Auswirkungen hat UV-Strahlung auf die Haut?
UV-Strahlung kann sowohl kurzfristige als auch langfristige Auswirkungen auf die Haut haben.
Zu den kurzfristigen Effekten gehören:
Sonnenbrand
Hautrötungen
Reizungen der Haut
Langfristig kann eine hohe UV-Belastung zu:
vorzeitiger Hautalterung
Pigmentflecken
einem erhöhten Risiko für Hautkrebs
führen. Ein bewusster Umgang mit Sonnenstrahlung ist daher ein wichtiger Bestandteil der Hautgesundheit.
Besonders im Frühling wird Sonnenschutz oft vergessen
Während viele Menschen im Sommer selbstverständlich Sonnencreme verwenden, wird der Sonnenschutz im Frühling häufig vernachlässigt. Dabei kann die UV-Strahlung bereits im März und April ausreichend stark sein, um die Haut zu belasten.
Hinzu kommt, dass im Frühling häufig Aktivitäten im Freien beginnen, etwa:
Gartenarbeit
Sport im Freien
Spaziergänge oder Radtouren
erste Aufenthalte auf Balkon oder TerrasseWa
Gerade bei längeren Aufenthalten in der Sonne ist daher ein geeigneter Sonnenschutz sinnvoll.
Wie kann man sich im Frühling vor der Sonne schützen?
Ein guter Sonnenschutz besteht aus mehreren Maßnahmen. Diese lassen sich leicht in den Alltag integrieren.
Sonnencreme verwenden Für unbedeckte Hautstellen empfiehlt sich eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30. Besonders Gesicht, Ohren, Nacken und Hände sollten geschützt werden.
Schatten nutzen
Direkte Sonneneinstrahlung lässt sich oft reduzieren, indem man Aufenthalte im Schatten bevorzugt.
Schützende Kleidung tragen
Hüte, Sonnenbrillen und leichte Kleidung können helfen, empfindliche Hautpartien zusätzlich zu schützen.
Mittagssonne meiden
Die UV-Strahlung ist meist zwischen 11 und 15 Uhr am stärksten.
Sonnenschutz regelmäßig erneuern
Vor allem nach dem Schwitzen oder Händewaschen sollte Sonnencreme erneut aufgetragen werden.
Besonders empfindliche Gruppen
Einige Menschen reagieren besonders empfindlich auf UV-Strahlung. Dazu gehören:
Kinder
Menschen mit heller Haut
Personen mit vielen Pigmentmalen
Menschen mit bestimmten Hauterkrankungen
Für sie ist ein konsequenter Sonnenschutz besonders wichtig.
Fazit
Auch wenn der Frühling noch kühl erscheinen kann, nimmt die UV-Strahlung bereits deutlich zu. Ein bewusster Sonnenschutz sollte daher nicht erst im Sommer, sondern schon im Frühling Teil des Alltags sein.
Mit einfachen Maßnahmen wie Sonnencreme, schützender Kleidung und dem Aufenthalt im Schatten lässt sich die Haut effektiv schützen und langfristige Schäden können reduziert werden.

Bettina Galler
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflege
Quellen
World Health Organization (WHO). Ultraviolet radiation and the INTERSUN Programme.
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). UV-Strahlung und Schutzmaßnahmen. Deutsche Krebshilfe. Sonnenschutz und Hautkrebsprävention.



